Wie können international agierende Vertriebsorganisationen weltweit einheitliche Prozesse schaffen und gleichzeitig Transparenz über Angebote und Opportunities gewinnen? Gemeinsam mit SYBIT hat Julius Blum SAP CPQ als integrierten Bestandteil der bestehenden SAP-Landschaft eingeführt und einen globalen Angebotsprozess etabliert. Die Lösung verbindet Angebotsmanagement, CRM und ERP-Prozesse zu einem durchgängigen Lead-to-Order-Prozess. Das Ergebnis: höhere Transparenz, bessere Steuerbarkeit der globalen Vertriebsorganisation und die Grundlage für datengetriebene Vertriebsprozesse.

Die Ausgangssituation: Wer eine Küchenschranktür öffnet, denkt so gut wie immer über den Inhalt dahinter nach – selten aber darüber, was in ihr steckt.

Überall auf der Welt sorgen Produkte von Julius Blum dafür, dass Schubladen gleiten, Klappen sanft schließen und Möbel im Alltag zuverlässig funktionieren. Die unsichtbare Seite hat es dabei in sich. Vom Küchenschreiner in Vorarlberg über den Möbelhersteller in Nordamerika bis zum Innenausbauer in Asien: Hinter all diesen Projekten stehen Angebote, Preisvereinbarungen und Vertriebsprozesse, die täglich tausendfach entstehen. Für ein Unternehmen wie Julius Blum mit mehr als 30 Gesellschaften weltweit bedeutet das eine besondere Herausforderung. Denn je internationaler eine Vertriebsorganisation arbeitet, desto wichtiger werden einheitliche Prozesse, transparente Daten und eine gemeinsame Sicht auf Kunden, Opportunities und Angebote. Genau hier setzte Blum gemeinsam mit SYBIT an. Das Ziel: die Grundlage für einen weltweit transparenten und steuerbaren Vertriebsprozess schaffen.

 

Herausforderung: Viele Märkte, viele Prozesse, wenig Transparenz

Auslöser des Projekts war zunächst die Ablösung eines bestehenden Angebotstools, dessen technische Basis perspektivisch nicht mehr weitergeführt werden konnte. Schnell wurde jedoch deutlich, dass hinter der technischen Modernisierung eine viel größere Chance steckt. Über Jahre hinweg hatten sich in den verschiedenen Märkten unterschiedliche Arbeitsweisen etabliert. Manche Vertriebsgesellschaften nutzten das bestehende Tool, andere arbeiteten ergänzend mit Excel-Dateien, Word-Dokumenten oder verschickten Preisangebote direkt per E-Mail. Angebote entstanden in unterschiedlichen Prozessen und Systemen, häufig ohne durchgängige Nachverfolgbarkeit. 

Die Folge: Begrenzte Transparenz über Angebote und Opportunities, hoher manueller Aufwand sowie fehlende Grundlagen für eine globale Vertriebssteuerung. 

Lösung und Projektansatz: Ein globales Template für über 30 Gesellschaften 

Ein zentrales Ziel bestand darin, ein globales Template zu schaffen, das weltweit eingesetzt werden kann und gleichzeitig lokale Anforderungen berücksichtigt. Dafür wurden Vertreter zahlreicher Märkte frühzeitig eingebunden. Gemeinsam entstand ein standardisierter Angebotsprozess, der als Grundlage für den internationalen Rollout dient. Bereits in den Pilotmärkten Großbritannien und Polen wurde die neue Lösung erfolgreich eingeführt. Heute läuft der weltweite Rollout in über 30 Gesellschaften auf Hochtouren. Bis Ende des Jahres 2026 sollen rund 90 Prozent der relevanten Märkte auf der neuen Plattform arbeiten. Geplant sind zunächst rund 250 User weltweit.
 

Küchenumgebung mit integrierten Beschlag- und Auszugssystemen von Julius Blum

Benefits und Ergebnisse: Mehr Transparenz für bessere Entscheidungen 

Mit der Integration von SAP CPQ in den Lead-to-Order-Prozess werden Angebote erstmals systematisch mit Opportunities und Kundendaten verknüpft. Dadurch entsteht eine durchgängige Sicht auf Vertriebsaktivitäten über mehr als 30 Gesellschaften hinweg. Informationen, die bisher in lokalen Prozessen, Excel-Dateien oder individuellen Arbeitsweisen verborgen waren, werden Teil einer gemeinsamen Datenbasis. Besonders wichtig ist dabei die konsequente Nachverfolgung von Verkaufschancen. Während in der Vergangenheit viele Angebote erstellt wurden, ohne dass deren weiterer Verlauf systematisch sichtbar war, schafft die Verbindung von Opportunity und Angebot nun die Grundlage für einen geschlossenen Lead-to-Order-Prozess. Dadurch entstehen bessere Voraussetzungen für Forecasts, Vertriebssteuerung und Managemententscheidungen. 

Mit SYBIT haben wir nicht einfach ein altes Tool mit SAP CPQ ersetzt. Wir haben die Basis geschaffen, um unsere Vertriebsprozesse weltweit weiterzuentwickeln und künftig deutlich transparenter zu steuern

Roland Zangerle, Process Owner Sales bei Blum
SAP CPQ im globalen Vertrieb: Strategien, Trends und Best Practices

Erfahrungen aus erfolgreichen Sales- und CPQ-Projekten

Alexander Schmitt

Wie finden Sie Julius Blums Erfahrungen mit SAP CPQ & SYBIT?

Möchten auch Sie Ihre Vertriebsorganisation weltweit transparenter gestalten? Wir unterstützen Sie dabei, Angebotsprozesse zu standardisieren, Vertriebsaktivitäten besser zu steuern und die Grundlage für fundierte Forecasts sowie datengetriebene Entscheidungen zu schaffen.

Mail: sales@sybit.de
Tel.: +49 7732 9508-2000

Alexander Schmitt, Business Development