Eine digitale Landschaft in der nächsten Entwicklungsstufe
Die Zumtobel Group zählt zu den führenden Lichtkonzernen Europas. Das Geschäftsmodell ist international ausgerichtet, markengetrieben und stark projektorientiert. Mit dem Wachstum der Gruppe ist auch die digitale Landschaft über Jahre hinweg organisch gewachsen – mit unterschiedlichen Webpräsenzen, marktspezifischen Lösungen und individuell ausgeprägten Prozessen. Diese Komplexität wurde zunehmend zur operativen Herausforderung: Steuerbarkeit der Customer Journey, Skalierung und konsistente Markenführung waren nur mit hohem manuellem Aufwand möglich. Navigation, Suche und Serviceprozesse folgten je nach Markt unterschiedlichen Logiken, Commerce-Funktionalitäten waren unterschiedlich ausgeprägt.
Herausforderung für die Zumtobel-Group
Für Commerce- und Digitalverantwortliche rückte damit eine zentrale Frage in den Fokus:
Wie lässt sich eine ausgedehnte digitale Landschaft in eine skalierbare Plattform überführen, die Brand Management und internationales Wachstum künftig noch enger zusammenbringt?
Ganz konkret ging es darum, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen: Wie können die Marken Zumtobel und Thorn digital so erlebbar gemacht werden, wie es ihrer Stärke entspricht? Der Anspruch des Managements war daher klar formuliert: eine starke, skalierbare Commerce und Content Plattform zu schaffen, die Kunden führt, Self-Services ermöglicht und als langfristig tragfähiges digitales Fundament dient.
Strategische Leitplanken: CX, Marken und Plattform zusammen denken
Gemeinsam mit SYBIT wurde viel mehr als ein isoliertes Digitalprojekt aufgesetzt, sondern eine strategische Plattforminitiative. Im Zentrum standen grundlegende Leitfragen:
- Wie lässt sich die Online-Präsenz zweier starker Marken klar führen und gleichzeitig auf einer gemeinsamen Plattform orchestrieren?
- Wie verbindet man B2B-Prozesse mit B2C-ähnlichen Erwartungen an Nutzerführung und Self-Service?
- Wie entlastet man Vertrieb und Service durch digitale Prozesse, ohne Komplexität zu erhöhen?
- Wie skaliert man Commerce und Experience über mehr als 20 Märkte hinweg?
Der Weg dorthin folgte einer klaren Logik: Business-Use-Cases zuerst, Architektur danach. Kundenerlebnis als Zielbild, Plattform als Enabler.
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Die Lösung: Eine Multi-Brand-Commerce- Plattform mit klarer Betriebslogik
Das Ergebnis ist eine modulare Multi-Brand-Plattform, die Markenführung, Commerce und Self-Service konse quent miteinander verbindet – und dabei bewusst auf langfristige Weiterentwicklung ausgelegt ist.
Klare Markenwelten, konsistente Nutzung
Nutzer bewegen sich zunächst in der jeweiligen Marken welt von Zumtobel oder Thorn – mit eigener Tonalität, visueller Identität und Produktlogik. Navigation, Interaktionsmuster und Seitenstruktur folgen jedoch einem einheitlichen Experience-Framework. Das reduziert Komplexität, erleichtert den Markenwechsel und schafft Wiedererkennbarkeit über alle Märkte hinweg.
Ein Login, viele Rollenmodelle
Ein zentraler Login bildet die Basis für differenzierte Rol len- und Nutzungskonzepte. Händler, Elektriker, Planer, Architekten und projektgetriebene Kunden erhalten je weils die Funktionen, Inhalte und Services, die für ihre Rolle relevant sind. Die Plattform steuert präzise, wer was sehen und tun kann – und schafft damit eine ska lierbare Grundlage für Self-Services.
Der neutrale Workspace als produktiver Kern
Nach dem Login wechseln Nutzer in einen markenüber greifenden, neutralen Workspace. Hier sind alle funktio nalen Kernelemente gebündelt:
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Warenkörbe und Bestellungen
- Tools und Services
- Dokumente, Einstellungen und projektrelevante Daten
Diese Trennung von Markenraum und Funktionsraum ist ein zentraler Plattformhebel: Sie erhält die Markeniden tität und ermöglicht gleichzeitig effiziente Weiterent wicklung.
Integrierte Suche und Commerce-Funktionalitäten
Eine markenübergreifende Suche sorgt für schnelle Orientierung – unabhängig davon, in welcher Markenwelt sich der Nutzer befindet. Commerce-Funktionen sind nahtlos integriert und rollen- sowie marktabhängig aus geprägt: von vollständigen Bestellprozessen bis hin zu Informations- und Angebotsfunktionen. So entsteht ein skalierbarer Commerce-Ansatz, der unterschiedliche Markt- und Reifegrade berücksichtigt.
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CX als Produkt, nicht als Projekt
Ein zentrales Prinzip prägte das Programm von Beginn an: Customer Experience wurde als Produkt gedacht – nicht als Projekt mit Enddatum. Die Plattform ist bewusst als langfristiges Fundament angelegt, das kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Beratungsstärke als stabilisierender Faktor
Dass die Initiative erfolgreich wurde, lag weniger an technischen Features als an der strukturierten, methodischen und betont Business-orientierten Herangehensweise. Früh wurden Customer Journeys neu kartiert, Zielgruppen geschärft, und die emotionale Bedeutung der Marken systematisch berücksichtigt. Diese Beratungsarbeit war der eigentliche Drehpunkt des Projekts – sie brachte nicht nur Klarheit in ein komplexes Set aus Marken, Märkten und Stakeholdergruppen, sondern verkürzte Entscheidungswege, schuf gemeinsame Zielbilder und machte Abhängigkeiten früh beherrschbar.
UX & Design: außergewöhnlich wirksam
User Experience (UX) und Design waren im Projekt nicht einfach Bestandteil des Vorgehens, sondern frühzeitig als strategische Säule verankert. Die Zumtobel Group hat von Anfang an verstanden, dass exzellente Nutzererlebnisse nur entstehen, wenn Design nicht nachgelagert eingreift, sondern bereits grundlegende Entscheidungen mitprägt.
Das Designteam war daher bereits in die frühen Projektphasen eingebunden – in Workshops, in die Strukturierung der Customer Journey, in die Ausarbeitung der Markenführung und in das Zusammenspiel zwischen Markenwelt und Workspace. Diese frühzeitige Einbindung war ein wesentlicher Grund dafür, dass das Plattformkonzept später so klar, harmonisch und skalierbar umgesetzt werden konnte.
Ergebnis: Ein skalierbares Plattform-Fundament mit strategischem Mehrwert
Die Plattform ist bereits in mehreren Ländern erfolg reich live und bildet heute das zentrale digitale Rückgrat Hier geht es zur neuen Plattform von Zumtobel und Thorn: www.zumtobel.de www.thornlighting.de der internationalen Marktbearbeitung. In den Märkten wird sie als modernes, markenstarkes Schaufenster wahrgenommen. Gleichzeitig entlasten strukturierte Self-Services, klare Journeys und integrierte Commer ce-Funktionen Vertrieb und Service. Vor allem aber verfügt die Zumtobel Group heute über ein digitales Fundament, das Wachstum ermöglicht, Komplexität beherrschbar macht und Raum für neue Services schafft.
Gemeinsam mit SYBIT haben wir ein digitales Fundament geschaffen, das mit uns wachsen kann. Es ist keine isolierte IT-Lösung, sondern eine Plattform, die unsere Marken, Märkte und digitalen Geschäftsmodelle lang fristig trägt.
Passende Events
Wie finden Sie Zumtobel Groups Erfahrungen mit SAP & SYBIT?
Erfahren Sie, wie die Zumtobel Group gemeinsam mit SYBIT eine skalierbare Multi-Brand-Commerce-Plattform für die Marken Zumtobel und Thorn aufgebaut hat. Entstanden ist ein digitales Fundament, das Markenführung, Commerce, Content und Self-Services intelligent miteinander verbindet und international weiterentwickelbar ist. Nutzer profitieren von klaren Customer Journeys, rollenbasierten Funktionen, einer markenübergreifenden Suche sowie effizienteren Service- und Vertriebsprozessen.
Möchten auch Sie Ihre digitale Vertriebs-, Service- und Content-Strategie auf ein neues Niveau heben? Unsere Expert:innen unterstützen Sie dabei, skalierbare Plattformen zu entwickeln, die Markenstärke, Effizienz und Kundennutzen wirksam zusammenbringen.
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Tel.: +49 7732 9508-2000